Mobilität im Alter fördern: Betreuung mit 24 Stunden-Pflege – herz&hand

Bedarfsgerechte Betreuung fördert die Motivation für Mobilität

Regelmäßige Bewegung ist der Schlüssel zur Mobilität im Alter. Doch gerade Senioren, die alleine leben, oder von Erkrankungen und alterbedingten Einschränkungen betroffen sind, neigen dazu, sich aus Unsicherheit oder fehlendem Antrieb zu schonen. Die richtige Aktivierung und die Begleitung unterstützt die Mobilität im Alter und fördert den Erhalt der Bewegungsfähigkeiten.

Bewegung gilt als Schlüssel zur Gesundheit. Doch mit zunehmendem Alter fällt Bewegung oft schwer oder wird durch Unsicherheit in den Bewegungsfähigkeiten als kompliziert empfunden abgelehnt. Da ist die richtige Motivation für die Mobilität im Alter ein wichtiger Faktor, um Bewegung individuell passend und effektiv in den Pflegealltag zu integrieren. So kann die passende Aktivierung nicht nur die Bewegungsfähigkeit erhalten, sondern auch förderliche Einflüsse für die gesundheitliche Allgemeinsituation mitbringen.

Wichtige Infos in der Übersicht:

  • Welchen Einfluss hat Bewegung auf die Gesundheit?
  • Wie viel Bewegung brauchen Senioren?
  • Mobilität im Alter erhalten
  • Aktivierung zu Bewegung bei eingeschränkter Mobilität
  • Tipps für aktive Gestaltung von Bewegung im Pflegealltag
  • Unterstützung der Mobilität im Alter durch 24 Stunden Pflege

Welchen Einfluss hat Bewegung auf die Gesundheit?

Bewegung gilt in jedem Alter als förderlich für die Gesundheit, was auch in zahlreichen Studien belegt wird. So kann die körperliche Aktivität bei Kindern das gesunde Wachstum und die Entwicklung unterstützen, während Erwachsene von dem Erhalt der Gesundheit und der Beweglichkeit profitieren.

Im Alter führt sich dieser Einfluss von Bewegung weiter fort und kann nicht nur den altersbedingten Abbau von Knochen, Muskeln und Gewebe bremsen, sondern auch die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erhalten. Zudem wirkt sich die Bewegung stimulierend auf den Stoffwechsel aus, wodurch alle Stoffwechselprozesse von der Ernährung bis zur Nährstoffversorgung profitieren. Somit können auch Erkrankungen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, chronische Erkrankungen u.a.) durch regelmäßige und moderat angepasste Bewegung positiv beeinflusst werden.

Wie viel Bewegung brauchen Senioren?

Die passende Bewegung für die Mobilität im Alter hängt von der individuellen Ausgangssituation ab. Hilfreiche ist jede Form von Aktivität, die mit Abwechslung und geeigneten Bewegungsintervallen an die Möglichkeiten des Senioren angepasst werden. Dabei sollte Bewegung die Senioren stimulieren, die Freude an der Mobilität fördern, dabei jedoch keine Überforderung verursachen. Je früher mit der regelmäßigen Bewegung begonnen wird, desto besser. Auch schonende Sportarten wie Seniorensport und Gymnastik, Aquatraining oder Pilates können für sportliche Menschen bis ins Seniorenalter interessant sein. Wurde nie Sport gemacht, kann die Freude an Bewegung durch Begleitung geweckt werden, sofern die körperliche Situation dies zulässt.

Allgemein wird Senioren von der WHO für mehr Mobilität im Alter eine körperliche Aktivität von ca. 2,5 Stunden pro Woche empfohlen, die an die individuelle Leistungsfähigkeit angepasst werden sollte. Dabei geht es jedoch nicht zwangsläufig um „echten Sport“. Auch kleine Spaziergänge, Bewegungsroutinen im zu Hause sowie Lockerungs- und Dehnungsübungen zum Erhalt der Gelenkbeweglichkeit werden dazugezählt. Geeignete Übungen unterstützen nicht nur den Erhalt der Gewebestruktur, sondern gelten auch als präventive Maßnahme gegen Gleichgewichtsprobleme und Stürze.

Mobilität im Alter erhalten

Viele Senioren müssen im Pflegealltag zur Mobilität aktiviert werden. Dabei ist die frühestmögliche Integration von Bewegung in den Seniorenalltag eine der besten Optionen für die Prävention weiterer Beschwerden. Waren Senioren in der Vergangenheit bereits eher sportlich, können angepasste Sportprogramme je nach Sportart weitergeführt werden und in Seniorenkursen auch die Geselligkeit fördern. Angehörige können dabei als Begleitung Hilfestellung leisten oder sich von einer 24 Stunden Pflegekraft (Verlinkung https://pflegevermittlung-herzundhand.de/24-stunden-pflege/) unterstützen lassen, damit auch bei Unsicherheiten eine entsprechende Hilfe gewährleistet bleibt.

Wichtig ist jedoch nicht nur die aktive Bewegung bei Sport und sozialen Aktivitäten, sondern auch die Bewegung im Alltag. Nehmen Sie daher Senioren mit Pflegebedarf nicht alle Tätigkeiten ab, sondern motivieren Sie Ihre Lieben, möglichst viel selbst zu machen. Mit Geduld und Ruhe können Senioren viele Tätigkeiten vielleicht langsamer, jedoch immer noch eigenständig umsetzen. Und jede Bewegung im Alltag kann eine förderliche Hilfestellung sein, um die körperliche Leistungsfähigkeit längstmöglich zu erhalten. Die positive Alltagsgestaltung mit Bewegung gilt zudem als Prävention gegen Altersdepression (https://pflegevermittlung-herzundhand.de/altersdepression-was-bedeuten-depressionen-im-alter/) und kann bei bereits eingetretenen psychischen Beschwerden eine begleitende Unterstützung darstellen.

Aktivierung zu Bewegung bei eingeschränkter Mobilität

Eingeschränkte Mobilität im Alter wird als Herausforderung für die Pflege angesehen. Dies betrifft nicht nur pflegebedürftige Menschen mit Bettlägerigkeit, sondern auch Menschen, die sich nur noch mit Hilfsmitteln eigenständig bewegen können, beispielsweise weil Gangunsicherheiten die Nutzung von Rollator oder Rollstuhl erfordern.

Ein wichtiger Faktor in der Motivation zur Bewegung und Mobilität im Alter ist für die meisten Menschen mit Pflegebedarf der Umgang mit sozialen Kontakten. So können begleitete Spaziergänge auch mit Rollator und Rollstuhl erfolgen oder bettlägerige Menschen durch Bewegungsspiele für die Hände oder die Arme motiviert werden. Bisweilen eignen sich auch Bein-Übungen, die nach physiotherapeutischer Anleitung umgesetzt werden, um selbst im kleinen Rahmen die Bewegung anzuregen und den Organismus aktiv zu unterstützen. Fragen Sie in diesen Fällen den betreuenden Arzt oder Physiotherapeuten nach Möglichkeiten der Aktivierung passend zum pflegebedürftigen Angehörigen.

Beachten Sie bei der Aktivierung der Mobilität im Alter auch persönliche Bedürfnisse der Senioren: Sorgen Sie für ausreichende Pausen und entspannte Stimmung, um beispielsweise bei kleinen Getränken und Snacks Flüssigkeitsmangel im Alter vorzubeugen.

Tipps für aktive Gestaltung von Bewegung im Pflegealltag

Binden Sie regelmäßige Aktivitäten mit Bewegung in den Pflegealltag ein, die zu den Interessen des pflegebedürftigen Angehörigen passen. Sorgen Sie dabei jedoch auch für Abwechslung und gute Stimmung, um die Motivation zur Anstrengung zu erhöhen. Beispiele für Aktivitäten sind:

Für mobile Senioren:

  • Spaziergänge
  • Ausflüge
  • Senioren-Sportkurse

Für eingeschränkt mobile Senioren

  • kurze Spaziergänge mit Rollator, Rollstuhl
  • Musikalisch begleitete Bewegungsspiele
  • regelmäßige Bewegungstrainings (Arzt oder Physiotherapeuten fragen)
  • Spielstunden mit Brettspielen (Würfeln, Karten halten, u.a., trainiert die Auge-Hand-Koordination)

Für Bettlägerige, stark eingeschränkte Senioren:

  • Bewegungsübungen nach Rat von Arzt, Physiotherapeut
  • unterstützte Tätigkeiten im Rahmen der Möglichkeiten des Betroffenen

Unterstützung der Mobilität im Alter durch 24 Stunden Pflege

Wir bei der PFLEGEVERMITTLUNG herz&hand kennen die Herausforderungen im Pflegealltag und beraten Sie gerne zu passender Unterstützung mit 24 Stunden Pflege-Kräften aus Osteuropa. Als Betreuungsperson für Ihre Lieben oder als Begleitung für pflegebedürftige Menschen mit Demenz können Sie zu fairen Konditionen dauerhafte Unterstützung bei der häuslichen Pflege erhalten, welche auch die Unterstützung der Mobilität im Alter berücksichtigt.

Kontaktieren Sie uns gerne. Senden Sie uns eine Nachricht oder rufen Sie uns an, um einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch mit Frau Stuber und ihrem Team für die Pflegevermittlung von 24 Stunden Pflegekräften aus Osteuropa zu vereinbaren.

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